Wolfgang GrenkeWolfgang Grenke

In der Wohnung der Eltern hat alles begonnen: 1978 gründete der damals 27-jährige Wolfgang Grenke die „Grenke-Leasing KG“, eine Leasingfirma für Bürogeräte. Schon ein Jahr später betreute er 21 Fachhändler. Heute gehört Grenke im Sektor Small-Ticket-IT-Leasing zu den ganz Großen der Branche in Europa.

Wolfgang Grenke hat trotz seines länderübergreifenden unternehmerischen Erfolges die „Bodenhaftung" nicht verloren. Seine Geburtsstadt Baden-Baden liegt ihm dabei besonders am Herzen. Mit dem Kauf des landeseigenen neoklassizistischen Gebäudes an der Lichtentaler Allee will er einen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten. Bisher war das Gebäude Domizil des Internationalen Clubs, der die Internationalen Galopp-Rennen auf der Rennbahn Iffezheim ausrichtet. Es liegt mitten in der Stadt neben der Städtischen Kunsthalle und der Sammlung Frieder Burda. Nach Abschluss der kompletten Sanierung wird in den Räumen das Schachzentrum Baden-Baden untergebracht; des weiteren wird das Gebäude ein Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts beherbergen.

„Schach“ wird in der Unternehmenskommunikation gerne als Symbol dafür verwandt, dass strategisch ausgerichtetes Denken und taktisch wohlüberlegteVorgehensweisen die Handlungsmaximen des Managements bestimmen. Seit 1997 fördert der Konzern das Karpow-Schachzentrum e.V. und den Ooser Schach-Club Baden-Baden. Die Mannschaft des Schachclubs wurde 2003 und 2005 Deutscher Pokalsieger, 2006 und 2007 Deutscher Meister, 2007 Vierter des Mannschafts-Europapokals. Die Damenmannschaft wurde 2003, 2004 und 2005 Deutscher Mannschaftsmeister.

Seit Anbeginn gehörte das Ehepaar Grenke zum Freundeskreis des Festspielhauses Baden-Baden e.V., um die Ziele und das künstlerische Programm des Hauses unterstützen. Wolfgang Grenke ist Mitglied des Stiftungsrates des Festspielhauses.

Interview mit Wolfgang Grenke in der ECONO 03-2006

Wissen, was man tut – so simpel ist der rote Faden im Leben von Wolfgang Grenke, 55. Er ist Unternehmer und Mäzen, Vater dreier Kinder und Chef über 350 Mitarbeiter. Aber vor allem hat er eine Strategie. Er kalkuliert den Erfolg genauso wie das Abenteuer, er kennt das Risiko wie die gute Tat. „Man sollte so weit wie möglich planen und schließlich die Gefühle entscheiden lassen“, sagt er. Weiter lesen im Interview mit Wolfgang Grenke

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